Vitamin D mit geringerem Alzheimer-Risiko verbunden: Neue Studienergebnisse

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Eine aktuelle Studie legt nahe, dass die Aufrechterhaltung eines ausreichenden Vitamin-D-Spiegels das Risiko, an der Alzheimer-Krankheit zu erkranken, um bis zu 17 % senken kann. Die Forschung, an der fast 270.000 Erwachsene über einen Zeitraum von 14 Jahren teilnahmen, verstärkt den Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Status und kognitiver Gesundheit. Dies ist von Bedeutung, da Alzheimer eine wachsende globale Gesundheitskrise darstellt; Angesichts der Alterung der Bevölkerung ist das Verständnis der veränderbaren Risikofaktoren von entscheidender Bedeutung.

Studiendetails und wichtige Ergebnisse

Die Forscher analysierten Daten von Erwachsenen im Alter von 55 bis 69 Jahren und verfolgten deren Vitamin-D-Supplementierung, Blutspiegel und Demenzdiagnosen. Die Ergebnisse ergaben:

  • Mangelrisiko: Personen mit Vitamin-D-Mangel hatten ein um 19–25 % höheres Risiko, an Demenz jeglicher Ursache zu erkranken, einschließlich Alzheimer und vaskulärer Demenz.
  • Ergänzungsvorteil: Eine regelmäßige Vitamin-D-Ergänzung war mit einer Reduzierung des Alzheimer-Risikos um 17 % verbunden. Auch die Einnahme von Multivitaminpräparaten zeigte einen Nutzen und senkte das Risiko für Alzheimer und vaskuläre Demenz um 14 % – insbesondere bei adipösen Personen.
  • Vitamin-D-Spiegel: In der Studie wurden die Vitamin-D-Spiegel kategorisiert. Dabei wurde festgestellt, dass 18 % der Teilnehmer einen unzureichenden Spiegel (unter 12 ng/ml) und 34 % einen unzureichenden Spiegel (unter 20 ng/ml) aufwiesen.

Die Forscher berücksichtigten weitere Risikofaktoren wie Alter, sozioökonomischen Status, Lebensgewohnheiten und genetische Veranlagungen (einschließlich der APOE4-Genvariante), um eine genaue Isolierung der Vitamin-D-Wirkung sicherzustellen.

Warum Vitamin D für die Gesundheit des Gehirns wichtig ist

Vitamin-D-Rezeptoren sind im gesamten Körper vorhanden, auch im Gehirn, was auf eine direkte Rolle bei der kognitiven Funktion schließen lässt. Die Studie legt nahe, dass Vitamin D dazu beitragen kann, Amyloid-Plaques – Proteinklumpen, die mit Alzheimer in Zusammenhang stehen – zu beseitigen und Entzündungen zu reduzieren, was beides entscheidend für die Verhinderung eines kognitiven Verfalls ist.

Die Forscher warnten jedoch davor, dass die Ergebnisse zu dunkleren Hauttönen auf einer kleineren, weniger vielfältigen Stichprobe beruhten. Dies unterstreicht die Notwendigkeit umfassenderer Studien, um zu bestätigen, ob die Vorteile von Vitamin D in allen Bevölkerungsgruppen konsistent sind.

So optimieren Sie den Vitamin-D-Spiegel

Zur Bestimmung des Vitamin-D-Status ist eine Blutuntersuchung erforderlich. Standardkriterien definieren einen Mangel als unter 20 ng/ml, einen Mangel unter 30 ng/ml und optimale Werte bei 50 ng/ml oder höher. Aktuelle Schätzungen zeigen, dass fast 29 % der Erwachsenen in den USA einen Mangel haben, und über 41 % sind unzureichend.

Um optimale Werte zu erreichen, ist oft eine Nahrungsergänzung erforderlich. Multivitamine können helfen, aber die Wirksamkeit variiert. Bei erheblichen Mängeln kann eine tägliche Dosis von 5.000 IE Vitamin D erforderlich sein.

„Die Aufrechterhaltung eines optimalen Vitamin-D-Spiegels ist eine lohnende Investition in die langfristige kognitive Gesundheit“, kommt die Studie zu dem Schluss.

Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung eines proaktiven Vitamin-D-Managements, insbesondere angesichts der steigenden Prävalenz von Alzheimer und des Potenzials für diätetische und ergänzende Maßnahmen zur Risikominderung.

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